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Von Brettern, Tramtüren und Tannenzäpfle …

By Posted in - On the Road & Spielberichte on April 23rd, 2014 0 Comments TorpedoVSGundelfingen

Intro
Der langersehnte Ausflug nach Freiburg – ein voller Erfolg. 20 übermotivierte, fern von Zuhause losgelassene Torpedos – kann ja nur lustig werden, und so war es auch. Jeder ein „Brett“ auf der Oberlippe – geklebt oder echt – sogar Präse „Bubiface“. Problemlose Anreise, super Wetter, super Gastgeber, super Spiel, super Hotel – SUPER VEREIN.

Das Spiel
Torpedo vs. SPVGG Gundelfingen/Wildtal AH 3:3
Alle sind rechtzeitig eingetrudelt in Gundelfingen – wunderbare Anlage im Grünen und ein herzlicher Empfang auf der Sonnenterrasse vom Klubheim mit eiskaltem Bier vom Fass. Bei Anpfiff kurze Ansprache vom Käpt´n Wolfi und die Übergabe der Mitbringsel – jedem Spieler eine Pulle Schnaps, 2 Räder Käse, eine Kiste selbstgebrautes Guinness, massig Lustenauer Senf – Mahlzeit. Nach dem Anpfiff waren die ersten 20 Minuten wohl alle noch in Gedanken beim Krügerl, denn nach 5 Minuten stand es schon 0:1. Man hat sich irgendwie gefangen und endlich angefangen Fussball zu spielen. Recht amüsante und nicht schlechte Partie – ausgeglichen und spannend.

Highlights
• herausragende Leistung im Mittelfeld von Wolfi und Jose – starkes Laufpensum, immer anspielbar
• Tor Jose zum 1:1 – Ping Pong im Strafraum und Abpraller von rechts unter die Latte gezimmert – die Belohnung für die Mühen
• Starke Leistung auch im Tor von Mutu – das Spiel wäre sonst wohl anders ausgegangen
• Wieder hinten und Ausgleich von Benny – Luca lebt – wieder Gestocher und staubtrockener Abstauber – ebenfalls starke Leistung – einige Freiburger waren sehr angetan von unserem Luca – Zulechner zurück nach Grödig – Benny vor – noch ein Tor.
• Elfmeter für die Torpedos – ein gezielter Flachschuss von unserem Käpt´n am Pfosten vorbei
• nächstes Mal ist wieder der Patrick dran
• Dann die Führung zum 3:2 durch – nicht so klar, aber wir schreiben Langa in die Liste – nach 3 Ecken hintereinander, immer mit dem Ziel auf das kurze, direkte Eck – Tübi dort als Störer und irgendwie ist die Kugel dann „reinkaramboliert“.
• Der Ausgleich zum 3:3 hat jetzt noch Erklärungsbedarf – wir waren ja 3:2 vorne – Cordoba ist ausgelutscht, aber das kommt halt automatisch. Wer war der Cordoba Verhinderer? Präse mit dem recht kurzem Rückpass, oder Mutu mit dem recht verhaltenen herauslaufen – denn normalerweise ist der Stürmer, der vor Mutu im Strafraum den Ball will tot , querschnittgelähmt oder mind. schwer verletzt.
• Egal – das Ergebnis war für die Sache optimal – die Freiburger hatten eher mehr Sitzer als wir – also!
• Ebenfalls auffällig waren noch – natürlich – unser Apfel mit seinem Comeback, eben Langa – immer impulsiv und wieder einmal – unsere Fans und dort Apropos
• „Man of the Match“ – Herbie – unser Edelfan – der Aktivste von Allen auf der Tribüne – immer ansprechbar, sorgte immer für Wirbel, gefährlich und laut in jeder Situation, alles im Blick und er sorgte sich auch vorbildlich um seinen Flüssigkeitshaushalt – das Ergebnis – Kreislaufkollaps kurz nach dem Essen. Nicht mehr ansprechbar mit dem Blick auf die 2 cm2 vor ihm auf dem Boden. Späte Erlösung nach einer Formel 3 Taxifahrt zum Hotel – kurz, aber intensiver Abend für Herbie – Bravo!

Super Grillage der Freiburger – Fassbier das allerdings bis kurz nach dem Essen gereicht hat – in Folge mussten sie noch etliche Kisten Tannenzäpfle auftischen. Schnapswart Berndt auch mit tadelloser Leistung – 4l Schnaps vom Feinsten – ebenfalls in kürzester Zeit weg – Hilfe! Dann zurück ins Hotel.

Restprogramm
Das Hotel war echt ein Volltreffer – total nettes und zackiges Personal, tip top Zimmer. Schnell noch die letzten Runden Bier bis zur Sperrstunde – dann einzelne Delegationen in die Altstadt zur Bereicherung der Freiburger Artenvielfalt. Eine gewisse Gruppierung mit hochrangigen Funktionären schafften es bis 5 Uhr im Cafe Atlantis – auch Gerry, der wurde allerdings schlafend, mit offenem Mund im Sitzen von einigen Schaulustigen fotografiert und gepostet – willkommen bei Facebook lieber Gerry.

Tag 2
Für manche nach der recht kurzen Nacht ausgiebiges Frühstück und schon die ersten „Reparaturbiere“ – logo! Einzelne Gruppierungen gingen dann Bummeln in die Altstadt – es gab auch Gruppen die das mit dem einen Reparaturbier eigentlich falsch verstanden haben – im „Schlappen“ kurz nach Mittag gab es viele verschiedene Biere und eine unendliche Wiskeykarte – Fazit – mehrere Reparaturen nach der Reparatur und verschiedene Degustationsrunden mit Irish Wiskey – Alkoholiker – sagte ich ja schon. Zum Sammeln zurück ins Hotel und dann die 10 min. zu Fuss Richtung Stadion (das waren genau solche 10 min. bis zum Stadion, wie im TUI Katalog der Strand nur 10 min. entfernt vom Hotel ist – min. 30 min. bei Hitze und leichter Schlagseite).
Super Stadion – nicht zu groß – coole Athmosphäre, obwohl wir direkt neben den verrückten Braunschweigern saßen. Wir saßen allerdings auch mitten unter den verrückten Freiburgern – ein Bier nach dem Anderen – das Spiel war gar nicht so übel – bei der Zusammenfassung später in der Sportschau im Hotelzimmer.

Wo war eigentlich Koorganisator Chris?
Immer bemüht um jeden Kontakt – immer bei der Aquisation von neuen Geschäften – er war dann nicht mehr gesehen – mit den deutschen Kollegen noch in die Fanmeile und später nach Hause, aber die Tramtüre ging nicht auf – bei der nächsten Station auch nicht, also hat er in der Tram doch noch was von Freiburg gesehen und ist erst mit einiger Verzögerung zu uns gestoßen. Der Rest traf sich im Garten vom Hotel zwecks Aufnahme fester und flüssiger Nahrung – man, haben wir das Personal beschäftigt – da war´s eh pumpe voll – die waren echt gut drauf. Als Anerkennung hat Apfel extra Trinkgeld für die eine Emsige gesammelt – die Übergabe und kurze Rede vor der völlig verdatterten Bedienung war das nächste Highlight – mit schwersten vokalen Stolperern versuchte er vor der ganzen Torpedobelegschaft der Dame zu huldigen – Ergebnis – verständnisloses Lächeln der Bedienung und schmerzhafte Lachkrämpfe bei den Kumpels – mir tut jetzt noch der Kiefermuskel weh. Antrag auf Mitgliedschaft von Günter – Zustimmung, Freude und Schnaps – Formalitäten bei der nächsten JHV (mit Brett lieber Günter, für das Portrait im Web). Es ging weiter mit Cuba Libre bis der Rum alle war, obwohl die Dinger nie nach echtem Rum geschmeckt haben – egal – Caipirinha, Vodka Lemon, was die Bar noch hergab – dann Sendeschluss.

Tag 3
Endlich ausschlafen – feines Frühstück. Für die Langschläfer sogar Brunch mit Allem. Ich hatte eine schöne Rückfahrt mit Tschöko und Patrick. Von den Anderen habe ich nie wieder etwas gehört, obwohl ich schon in der „Maria Ebene“ angerufen habe. Falls alle noch Leben, möchten wir diese Ausflugstradition weiter betreiben und die Freiburger nächstes Jahr zu uns einladen.

Dank an
• Alle Freiburger für die echt nette und großzügige Einladung – Gastfreundschaft pur!
• An Chris für die Koorganisation, den Schnaps und den Kontakt zu den Freiburgern.
• Lopezz für Käse und Senf.
• Guni für eine Kiste selbstgebrautes Guinness aus dem Wald.
• Kurt für die Torpedoetiketten auf dem Guinness und dem Schnaps.
• Allen Fahrern und
• Danke an meine Leber – funktioniert immer noch tadellos.

Hier gibts noch ein paar Impressionen …

präse

 

 

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